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Das Traktoren-Museum Kempen
Das Museum gibt einen Überblick über die technische
Entwicklung in der Landwirtschaft
vom Mittelalter bis in die 60er Jahre.
Es wird gezeigt, dass innerhalb dieser Epoche eine rasante Mechanisierung
und Motorisierung im
ländlichen Raum stattfand.
Die damit freiwerdenden
Arbeitskräfte fanden in der aufblühenden Industrie Beschäftigung.
Das Museum wird von einer Kraftwerksanlage mit historischen Motoren mit Strom versorgt. Diese „Herford”-Motoren können mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden.
Mit der Zusammenstellung der ausgestellten Maschinen
spannt der Bauer Johannes Glitz einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft
der Landwirtschaft.
Zu sehen sind ca. 60 Traktoren aus aller Welt und weit
über 100 alte landwirtschaftliche Geräte und Gebrauchsgegenstände.


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In Deutschland setzte sich der Traktor erst ab 1921 mit dem schon legendären Lanz-Bulldog, dem ersten “selbstfahrenden Schwerölmotor”, durch. Vorher gab es Einzelentwicklungen von Traktoren und Motorpflügen, aber keine Großserien. Die ersten Schlepper, wie auch das Kunstwort “tractor”, kamen aus den USA.

Die Sammlung von ca. 10.000 Modellfahrzeugen präsentiert sich wie eine große Spielzeugtraumwelt mit ihren Dampfmaschinen, Traktoren, Autos und Lastwagen. Die großen Traktoren des Museums können im Maßstab 1:87 und in anderen Größen betrachtet werden. Außerdem sind historische und neue Modelle deutscher und amerikanischer Hersteller sowie handgefertigte Einzelstücke ausgestellt.
Mehr Info unter: http://www.deutsches-traktorenmuseum.de